Leistungen
Im Folgenden finden Sie eine Übersicht meiner Leistungen.
A
ABI-Messung (Privatleistung)
Weltweit gehören Herzinfarkt und Schlaganfall zu den häufigsten Todesursachen. Wer einen Schlaganfall erleidet hat auch ein erhöhtes Risiko, in der Folgezeit einen Herzinfarkt zu bekommen und umgekehrt. Schlaganfall, Herzinfarkt und andere Herz-Kreislauf-Erkrankungen haben ähnliche Risikofaktoren: Übergewicht, Bewegungsmangel, Fettstoffwechselstörungen, Blutzuckererhöhungen und Insulinresistenz, erhöhter Blutdruck und Rauchen. Neben Fehlernährung und Bewegungsmangel gibt es natürlich auch ein familiär-erblich erhöhtes Risiko. Vorsorgeuntersuchungen können erheblich dazu beitragen, gefährliche Verschlüsse von Herzkranzgefäßen oder Hirnarterien zu verhindern. Da es sich bei der Gefäßverkalkung (Arteriosklerose) um eine Systemerkrankung handelt, die in der Regel nicht nur im Herzen oder im Gehirn auftritt, kann durch eine Untersuchung von Extremitätenarterien eine Prognose zum Verkalkungsgrad der zentralen Gefäße (Herz und Gehirn) abgegeben werden. So gelingt es über eine für den Patienten wenig belastende Messung im Bereich der Arme und Beine in kurzer Zeit das individuelle Risiko zu ermitteln.
Akut-Sprechstunde
Wir führen unsere Praxis als Bestellpraxis, das heißt, dass Sie grundsätzlich einen Termin für die Sprechstunde bei der Ärztin benötigen. Für kurzfristig auftretende, akute Erkrankungen, Anlässe und Probleme, die eine Beratung erfordern, halten wir werktäglich mehrere Termine vormittags und nachmittags für Sie frei. Diese Termine können Sie ab 8:00 Uhr noch für den gleichen Tag abrufen. Bitte melden Sie sich daher möglichst frühzeitig unter 0 96 41 / 57 68 505 an, denn diese Termine sind naturgemäß schnell vergriffen.
Applied Kinesiology (Privatleistung)
Applied Kinesiology (AK) ist eine ganzheitliche Untersuchungs- und Therapiemethode, die auf der manuellen Testung von Muskeln basiert. Die AK ermöglicht strategisch die Suche nach Auslösern für immer wiederkehrende Befindlichkeitsstörungen. Häufig liegt die Ursache fernab vom Symptom und es bestehen komplexe Wechselbeziehungen zwischen den Bereichen Struktur (Muskeln und Gelenke), Biochemie (z.B. Stoffwechselprobleme, Allergien oder Umweltgifte) und Psyche (z.B. emotionale Ursachen wie Stress oder seelische Traumata).
Die Grundlage der Methode bilden spezifische Muskeltests, die das Zusammenspiel zwischen Muskeln und Nerven untersuchen. Das Nervensystem wird durch innere (körperliche) und äußere (Umwelt-) Reize beeinflusst. Durch verschiedene Testungen kann der Untersucher Diagnosen stellen.
In der Praxis kann die AK dazu verwendet werden, Allergien herauszufinden oder Störfelder zu identifizieren. Diese Störfelder können im Körperinneren sowie in der Außenwelt vorkommen. Die AK wird nur von Personen mit einem staatlich anerkannten therapeutischen Diplom gelehrt und unterscheidet sich so von Formen der Laien-"Kinesiologie".
Aufbau-Infusionen und -Spritzen (Privatleistung)
Aufbauspritzen und -infusionen können eingesetzt werden bei Vitaminmangel, Mineralstoffmangel, degenerativen Knochen- und Gelenkerkrankungen, akuten und chronischen Leberparenchymschädigungen, peripheren Durchblutungsstörungen, Neuropathien, Schwindelzuständen, Herpes zoster (Gürtelrose), Anämien, starken Blutverlusten, zum Aufbau, zur Stärkung und zur Regeneration des Gesamtorganismus (z.B. nach Operationen, Chemotherapien, bei Kachexie (Auszehrung)), Rekonvaleszenz (nach schwerer und längerer Erkrankung), Stärkung des Immunsystems, Alkoholmissbrauch, Magen- oder Darmresektion oder als Anti-Aging-Maßnahme, bei chronischer Erschöpfung oder Stress.
Bei einer Vitamin- bzw. Mineralstofftherapie werden je nach Grunderkrankung fehlende Vitamine und/oder Mineralstoffe ergänzt und in therapeutischer Dosis in den Gesäßmuskel appliziert oder in eine Vene geleitet. Substituiert werden Vitaminkomplexe, vor allem Vitamin B1, B6 und Vitamin B12, die C-Vitamine und Mineralstoffe, wie Kalzium, Magnesium, Kalium u.v.a.m.
Empfehlenswert sind Aufbauspritzen für alle Personen, die ihr Immunsystem auf natürliche Weise stärken wollen. Einen günstigen Zeitpunkt stellt der Herbst dar, wenn die Tage kürzer werden und nicht nur die körperliche Aktivität nachlässt, sondern auch der November-Regen auf das Gemüt schlägt. Besonders profitieren Patientinnen und Patienten über 60 Jahre, vor allem chronisch Kranke. Die Therapie mit Vitaminen und Aufbaustoffen wird hier zwei Mal jährlich (im Frühjahr und im Herbst) mit jeweils 20 Injektionen durchgeführt. Bei stärkeren Schwächezuständen ist auch eine sogenannte biologische Aufbaukur mittels Infusionen möglich. Die Injektionen erfolgen im allgemeinen 1 - 3 mal wöchentlich in einem Zeitraum von 6 - 8 Wochen. Nach einer Pause kann eine weitere Injektionsserie folgen. Für eine allgemeine und dauerhafte Stärkung und Regeneration sollte die Therapie im Frühjahr und Herbst jeden Jahres wiederholt werden.
B
Bachblütentherapie (Privatleistung)
Aus dem Bereich der Blütentherapie nach Dr. Bach ist den meisten Menschen die Behandlung mit Notfall- oder Rescue-Tropfen bekannt. Die Wirkung zielt vorwiegend auf die Psyche ab. Gelingt es, seelische Verspannungen zu lösen, können auch körperliche Dysbalancen gelöst werden und Krankheiten positiv beeinflusst werden. Anders als in der Klassischen Homöopathie arbeitet man hier in der Regel mit Blütenmischungen, nicht mit Einzelarzneien.
Belastungs-EKG
Theoretische Einführung siehe auch unter EKG.
Beim Belastungs-EKG (Ergometrie) wird ein Elektrokardiogramm (EKG) unter körperlicher Belastung aufgezeichnet. Meist auf einem Fahrrad, sitzend oder liegend oder auf einem Laufband. Ein EKG zeichnet die elektrischen Herzaktionen, die Erregungsbildung und -leitung auf und gibt sie als Kurven wieder. Diese Untersuchung fordert zwingend folgende Basisvoraussetzungen: Anwesenheit eines Arztes in der Praxis, Durchführung durch eine qualifizierte Hilfskraft (Krankenschwester, MTA, medizinische Fachangestellte), Notfallausrüstung für Reanimationsmaßnahmen, Defibrillator, zweijährlich gewartetes und kalibriertes Ergometer, Führen eines Gerätebuchs, standardisierte Durchführung und Auswertung, Dokumentation u.v.a.m.
Das Belastungs-EKG wird prinzipiell wie ein Ruhe-EKG, jedoch unter körperlicher Aktivität durchgeführt. Dazu wird in unserer Praxis ein stationäres Fahrrad verwendet und die Arbeitsleistung in Watt (W) gemessen. Hierbei entsprechen 25-50 W dem normalen Gehen, 75-100 W zügigem Gehen, Treppensteigen, langsamen Radfahren und Schwimmen, 150 W Joggen oder schnellem Radfahren. Die Aufzeichnung des Belastungs-EKGs und des Blutdrucks dient zur Dokumentation von Veränderungen der Herz- und Kreislauffunktion und zur Erstellung der Diagnosen z.B. von koronaren Herzkrankheiten, Belastungshypertonie, Herzrhythmusstörungen unter körperlicher Belastbarkeit, Beurteilung von medikamentösen Therapien und der Beurteilung des Verlaufs nach Herzinfarkt und Herzoperationen, z.B. im Hinblick auf die Teilnahme am Rehasport (Koronarsportgruppen), aber natürlich auch bei sportmedizinischen Tauglichkeitsuntersuchungen.
Im Vorfeld des Belastungs-EKG ist zu beachten, dass bei akutem Herzinfarkt, instabiler Angina pectoris, Ruhe-Blutdruck von 220/100 mm Hg, frischer Thrombose oder Embolie oder klinisch manifestiertem Herzfehler (z.B. Aortenklappenstenose) keine Ergometrie durchgeführt werden kann bzw. die Ergometrie bei Auftreten von Angina pectoris, neuen EKG-Veränderungen, Rhythmusstörungen, Blutdruckerhöhung auf mehr als systolisch 240 mm Hg oder diastolisch 120 mm Hg, fehlendem Blutdruckanstieg unter Belastung, Blutdruckabfall, Atemnot, Blässe, Schwindel, muskuläre Erschöpfung oder dem Erreichen der maximalen Herzfrequenz (220 minus Lebensalter) sofort abgebrochen werden muss.
Eine Untersuchung vor der Ergometrie, sowie die permanente Überwachung während der Belastung und die Anwesenheit eines Arztes während der gesamten Ablaufs ist zu Ihrer Sicherheit in unserer Praxis selbstverständlich gewährleistet.
Betreuung Schwerstkranker und Sterbender daheim
Palliativmedizin oder Home Care stehen für die Betreuung Schwerstkranker und Sterbender im häuslichen Umfeld. Unter Palliativmedizin versteht man die Behandlung von Patienten mit einer unheilbaren, weit fortgeschrittenen Erkrankung und begrenzter Lebenserwartung. Es gilt die Prämisse: ambulant vor stationär und Leiden lindern, wo Heilung nicht möglich ist.
"Pallium" kommt aus dem Lateinischen und bezeichnet in seiner Ursprungsform den Mantel der altrömischen Philosophen: Um den unheilbar Kranken wird sozusagen ein schützender Mantel gelegt, körperliche und seelische Beschwerden in der letzten Lebensphase werden gelindert, der Patient und die Angehörigen begleitet. Nur in einer absoluten Ausnahmesituation wird der Patient ins Krankenhaus eingewiesen, die Behandlung soll kontinuierlich daheim erfolgen. Enterale Ernährung, Schmerztherapie, ambulante Krankenpflege und Sterbebegleitung sind Teile dieses Home Cares. Die medizinische Versorgung durch die Praxis erfolgt im Bedarfsfall unter Einbindung eines ambulanten Pflegedienstes, dem Patienten oder den Angehörigen wird dann eine Mobiltelefonnummer mitgeteilt, unter welcher die Ärztin erreichbar ist.
BIA-Messung (Privatleistung)
Nicht nur in der Ernährungsberatung sondern auch und vor allem in der Intensivmedizin, auf der Notfallstation und im Operationssaal findet die Bioelektrische Impedanz-Analyse (BIA) Verwendung. Diese gilt als eine der genauesten und zugänglichsten Methoden zur Überprüfung von Körperfetten im Vergleich zu Körperwasser und aktiver Zellmasse. Die Person wird zunächst gewogen und danach werden relevante Daten wie Körpergröße, Alter (bzw. Altersgruppe), Geschlecht und Gewicht oder andere physische Merkmale wie z.B. Körpertyp in den Computer eingegeben. Während die Person liegt, werden an den Handgelenken und den Vorfüßen Elektroden angebracht und darüber ein schwaches elektrisches Signal durch den Körper geleitet. Die BIA misst die Impedanz (den Widerstand), auf den das Signal auf seinem Weg durch den Körper stößt. Je mehr Muskeln eine Person hat, um so größer ist der Wassergehalt im Körper dieser Person. Und je größer der Wassergehalt im Körper einer Person ist, umso einfacher ist es für den Strom, durch den Körper hindurch zu fließen. Je größer der Fettgehalt ist, umso größer ist der Widerstand, auf den der Strom stößt. Entsprechend schwieriger hat es die Elektrizität, sich durch den Menschen zu bewegen (Fett als Isolierschicht).
Die BIA ist eine sichere und von Medizinern weltweit anerkannte Methode. Das verwendete elektrische Signal ist für den Menschen völlig ungefährlich und nicht spürbar. In der Therapie zur Gewichtsreduktion ist die BIA ein unverzichtbares Messverfahren, um Veränderungen im Körpergewicht zu Beginn und während der Reduktionsphase richtig zu interpretieren. Bei zu großen Wasser- bzw. Elektrolytverlusten kann dann therapeutisch rechtzeitig eingegriffen werden.
Schwangere sowie Träger von Herzschrittmachern oder Defibrillatoren, sowie Patienten mit einer Amputation im Extremitätenbereich können, dürfen oder sollen jeweils nicht mittels BIA untersucht werden!
Blutdruckmessung
Wann wurde eigentlich Ihr Blutdruckmessgerät das letzte Mal geeicht? Sind Sie sicher, dass der Wert, den Sie ablesen, auch der korrekte Wert ist? In unserer Praxis werden Sie von unseren medizinischen Fachangestellten über richtiges Blutdruckmessen aufgeklärt und natürlich auch Ihr Blutdruck am geeichten Gerät gemessen. Im Gegensatz zu Privatpersonen sind wir nämlich unter anderem durch unser Internes Medizinisches Qualitätsmanagement verpflichtet, unsere Geräte alle zwei Jahre eichen bzw. kalibrieren zu lassen. Die Blutdruckmessung ist wichtiges Instrument zur Verlaufskontrolle bei Bluthochdruck unter medikamentöser Behandlung. In unseren Hypertonieschulungen im Rahmen der Disease Management Programme (DMP) wird auf das richtige Messen besonderer Wert gelegt.
Blutzuckertest
Der Blutzuckertest dient zur Vorsorgeuntersuchung (z. B. beim Gesundheits-Check ab 35) und zur Verlaufskontrolle von Diabetes mellitus bzw. zur Verlaufskontrolle bei Blutzucker beeinflussenden Erkrankungen und unter medikamentöser Behandlung. Als DMP-Praxis (Disease Management Programm Praxis) unterliegen wir strengen Auflagen, wie permanenten Schulungen, der aktiven Teilnahme an Qualitätszirkeln und standardisierten Behandlungsabläufen.
D
Darmkrebsvorsorge
Ab dem 50. Lebensjahr wird von den Krankenkassen eine Immun-Untersuchung auf okkultes Blut im Stuhl angeboten (iFOBT). Ab dem 55. Lebensjahr ist zusätzlich zur Stuhluntersuchung auf occultes Blut für Männer und Frauen eine Darmspiegelung (Koloskopie) zwei mal im Abstand von 10 Jahren möglich. Die Beratung hierzu wird in unserer Praxis durchgeführt. Ein zusätzlicher Stuhltest auf Tumormarker (M2PK) kann bebenfalls durchgeführt werden.
Diabetes Betreuung
Als DMP Praxis Diabetes mellitus (Disease Management Programm Diabetes mellitus) bieten wir neben einer standardisierten Behandlung auch Schulungen an. Eine umfassende Ernährungsberatung und ein individuelles Training für den Alltag wird durch eine eigens spezialisierte Diabetesberaterin (DDG) gewährleistet.
DMP (Betreuung chronisch Kranker)
Unter DMPs versteht die Disease Management Programme für chronisch Kranke, welche die Ärzteschaft und die Krankenkassen nach standardisierten Diagnostik- und Behandlungsstrategien gemäß spezifischer Leitlinien durchführen. Momentan gibt es DMP-Programme für folgende Erkrankungen: Diabetes mellitus, Brustkrebs, Asthma bronchiale und chronisch obstruktive Atemwegserkrankungen (COPD), sowie koronare Herzerkrankung (KHK).
In unserer Praxis können Sie an allen hier aufgeführten DMPs teilnehmen.
DMP - Schulungen
Um unsere Patienten fit für den Alltag zu machen, trainieren wir regelmäßig im Rahmen von Schulungen die "Hilfe zur Selbsthilfe". Sie werden angeleitet, wie sie mit Ihrer Krankheit besser umgehen und damit unbeschwerter leben können. Denn Wissen über die eigene Erkrankung und deren aktive Kontrolle geben nicht nur Ihnen Sicherheit und Entspannung, sondern auch Ihrer ganzen Familie!
E
Eigenblutbehandlung (Privatleistung)
Die Eigenblut-Therapie wird eingesetzt bei Immunschwäche, Rekonvaleszenz, Migräne, Allergien, Neurodermitis, Erschöpfung, akuten viralen und bakteriellen Infektionen oder allgemein gesprochen bei vielen akuten oder chronischen Prozessen. Sie hat sich auch bewährt in der Raucher-Entwöhnung. Sie ist eine Reiztherapie, bei der frisch entnommenes Venenblut direkt oder aufbereitet in die Muskulatur oder Haut zurückgespritzt wird. Diese Therapie basiert darauf, dass das eigene Blut im Gewebe vom Körper als zunächst einmal fremd erkannt wird. Ein künstlich erzeugter Bluterguss in einem Muskel muss vom Körper abgebaut werden. Dieser Reiz aktiviert das Immunsystem. Damit erreicht man eine Reaktivierung verloren gegangener Abwehrfähigkeiten, auch gegen unbekannte Allergene und somit eine natürliche Selbstregulation und Heilung des Organismus. Um den Effekt zu steigern, kann das entnommene Blut angereichert werden, zum Beispiel mit Thymusextrakt, homöopathischen Mitteln oder Vitaminzusätzen.
Aus der Vene werden 1 bis 2 ml Vollblut entnommen und sofort bzw. nachdem es mit zugegebenen Wirkstoffen angereichert wurde in einen Muskel (meist den M. glutaeus maximus, d.h. in die Gesäßmuskulatur) oder in die Haut zurück injiziert. Die Injektionen erfolgen im allgemeinen 1 - 3 mal pro Woche in einem Zeitraum von 6 - 8 Wochen. Nach einer Pause kann eine weitere Injektionsserie folgen. Als erwünschte Nebenwirkungen (Reizantwort) können vorübergehende Erhöhung der Körpertemperatur und/oder Hautrötung/Entzündungszeichen an der Injektionsstelle auftreten. Auch verstärktes Krankheitsgefühl und Müdigkeit sind möglich. Für eine allgemeine Stärkung und Regeneration bietet es sich an, die Therapie im Frühjahr und im Herbst zu wiederholen.
Eignungsuntersuchungen (Privatleistung)
Auch für Urlaub, Freizeit und Sport gilt es, individuelle Gesundheitsrisiken zu erkennen und gegebenenfalls präventiv tätig zu werden. Daher bieten wir Eignungsuntersuchungen und Beratungen für den Besuch des Kindergartens, der Schul- und Berufsausbildung, für Berufseignung, für Urlaubsreisen, Flugtauglichkeit, Vereinsport oder andere Sportarten an. Eine Eignungsuntersuchung beinhaltet die Anamnese, die körperliche Untersuchung, und je nach Fragestellung ein EKG und evtl. ein Belastungs-EKG, eine Spirometrie (Lungenfunktionsprüfung) sowie Labortests und/oder eine Lungenfunktionsprüfung.
EKG
Bei der Elektro-Kardiographie werden die elektrischen Aktivitäten des Herzens abgeleitet und in Form von Kurven im Elektro-Kardiogramm (EKG) aufgezeichnet. Im Herzen befindet sich ein spezielles Reizbildungs- und Reizleitungssystem. Die normalerweise im Sinusknoten erfolgte elektrische Erregung breitet sich über das Reizleitungssystem des Herzens aus. Dadurch kommt es zur Kontraktion des Herzens und zur physiologischen Pumpleistung. Mit jedem Schlag entsteht ein schwacher Strom mit einer Spannung von circa 1/1000 Volt. Diese Erregung hat ihren Ursprung im Sinusknoten, dem sog. "Schrittmacher" im rechten Vorhof des Herzens. Denn der Sinusknoten treibt das Herz mit einer bestimmten Frequenz an. Vom Sinusknoten gelangt der elektrische Impuls über die Muskulatur der beiden Vorhöfe zum AV-Knoten, der als Ventil für die Erregungsweiterleitung auf die Herzkammern fungiert. Vom AV-Knoten breitet sich die Erregung dann über das Reizleitungssystem auf die Muskulatur der beiden Herzkammern aus. Diese Elektroimpulse werden nun mit Hilfe von Elektroden (Metallplättchen) unter Standardbedingungen abgeleitet. Diese Messplättchen werden dazu auf den Armen, Beinen und dem Brustkorb an genau definierten Punkten angebracht. Das EKG-Gerät zeichnet danach die EKG-Kurve, die sich hier ableiten lässt, auf.
Mit dem EKG erhält der Arzt Auskunft über den Herzrhythmus und die Herzfrequenz, Störungen der Erregungsbildung, -ausbreitung und -rückbildung und dem Lagetyp des Herzens im Brustkorb. Durch Veränderungen dieser EKG-Kurven können beispielsweise Herzinfarkt, Erkrankungen der Herzkranzgefäße. Überdosierung bestimmter Medikamente, Mineralstoffmangel oder -überfluss, Vorhofflimmern oder -flattern, Extrasystolen (Extraschläge), zu schneller Herzschlag (Tachykardien), zu langsamer Herzschlag (Bradykardien), Herzmuskel-Entzündung (Myokarditis), Herzinsuffizienz (Herzschwäche), oder Störungen im Lungenkreislauf diagnostiziert werden.
Enzymtherapie (Privatleistung)
Schon die Inkas legten Papaya- und Ananasblätter auf eitrige, schwer heilende Wunden. Bei Wurmerkrankungen und und selbst bei psychischen Problemen half ein Trank aus deren Extrakt. Heute weiß man durch laborchemische Untersuchungen, dass Enzyme für diese Effekte verantwortlich sind. Enzyme sind Eiweißmoleküle, die an allen biochemischen Prozessen im Körper als Biokatalysatoren beteiligt sind. Das heißt, sie ermöglichen und/oder beschleunigen chemische Umsetzungen, ohne sich dabei zu verändern. Im Menschen gibt es circa 20.000 verschiedene Enzyme, rund 2.500 sind bereits identifiziert. Jedes Enzym hat eine bestimmte Aufgabe, Enzyme sind auch maßgeblich am Abwehrsystem des Körpers beteiligt. Bei Krankheiten brauchen wir mehr Enzyme als sonst. Früchte wie Ananas, Papaya, Feigen oder Kiwis enthalten besonders viele Enzyme: doch es reicht nicht, vermehrt solche Früchte zu essen! Ganz im Gegenteil, ein Zuviel an Früchten dieser Art kann Magenprobleme erzeugen. außerdem enthalten sie auch Zucker, der im Übermaß - auch als pflanzlicher Zucker - ungesund ist und zu Übergewicht führt. Die empfindlichen Enzyme werden nämlich durch die Magensäure relativ schnell zerstört.
Um die Enzyme an die richtige Stelle des Organismus zu bringen, werden sie als Dragees eingenommen. Sie lösen sich nicht im Magen, sondern erst im Darm auf und gelangen über die Blutbahn zu ihrem Wirkungsort, wo sie etwa Krankheitserreger auf natürliche Art bekämpfen. Diese Pillen sollten 30 bis 60 Minuten vor dem Essen eingenommen werden, damit sie sich in aller Ruhe im Dünndarm auflösen können. Eine Einnahme zum Essen würde eine vorzeitige Auflösung im Magen bewirken (wegen pH-Wert-Verschiebung) und Wirkung sowie Verträglichkeit wären herabgesetzt. Enzyme können u.a. eingesetzt werden zur Stärkung des Immunsystems, bei Rheuma und multipler Sklerose, bei Venen- und Gefäßleiden, bei Sportverletzungen, bei der Tumorbehandlung, bei Infektionen, bei Ödemen und Gewebsschwellungen, zur Verbesserung der Fließeigenschaften des Blutes, bei Atemwegserkrankungen, bei Magen-Darm-Erkrankungen, bei Urogenital-Infekten, bei gynäkologischen Erkrankungen, bei Erkrankungen und Verletzungen des gesamten Bewegungsapparates, vor und/oder nach operativen Eingriffen, bei Hauterkrankungen, bei Virusinfekten oder bei geriatrischen Erkrankungen. Nebenwirkungen sind sehr selten, auch bei der Anwendung von hohen Dosen. Selten kommt es zu allergischen Reaktionen, zu einer Änderung der Farbe und Beschaffenheit des Stuhles, zu Völlegefühl und Blähungen.
Im Rahmen der Sprechstunde wird auch geklärt, ob sich die Enzymeinnahme mit Ihren Medikamenten verträgt.
Ergometrie
siehe unter Belastungs-EKG
Ernährungsberatung (Privatleistung)
Body Mass Index, Körperfettmessung, Waist to Hip Ratio, Fatburner - Schlagworte unseres modernen Selbst- und Körperbewusstseins. Ach ja - und natürlich Anti-Aging! Doch Ernährungsberatung geht weit über individuelle Schönheit und Selbstwahrnehmung hinaus. Denn die Diätetik widmet sich vor allem auch Ernährungsproblemen und -möglichkeiten bei bestimmten Erkrankungen, z.B. bei Asthma, Gicht, Multipler Sklerose, Gastritis, Rheuma, Diabetes, Nahrungsmittelallergien, Hypertonie, koronarer Herzkrankheit, Krebs, Pankreatitis, Leber-/Gallen-Erkrankungen, Morbus Crohn, Zöliakie, Laktoseintoleranz oder Essstörungen etc.
Schwerpunkt der Ernährungsberatung in unserer Praxis ist die Gewichtsreduktion, da sich Übergewicht und Metabolisches Syndrom zur Volkskrankheit Nummer eins entwickelt haben. Obligater Bestandteil der Beratung zur Gewichtsreduktion ist die BIA-Messung.
G
Gefäßdoppler
Die Blutgefäß-Doppleruntersuchung dient der Früherkennung von arteriellen und venösen Durchblutungsstörungen an den Beinen oder auch an den Halsschlagadern. Der Gefäßdoppler eignet sich als Vorsorgeuntersuchung bei Schlaganfallrisiko, Diabetes mellitus, Arteriosklerose, Fettstoffwechselstörungen und Krampfaderbeschwerden. Diese Methode ist schnell, schmerzfrei und ohne Nebenwirkungen durchführbar. Teilweise ist eine Kostenübernahme auch durch die gesetzliche Krankenkassen möglich. - Sprechen Sie uns an!
Gesundheits- und Vorsorgeuntersuchung
Die Gesundheitsuntersuchung fällt in den Bereich der Früherkennung. Die gesetzlichen Krankenkassen bieten sogenannte Früherkennungsuntersuchungen an, damit Erkrankungen in einem möglichst frühen Stadium erkannt und behandelt werden können. Am bekanntesten ist die Früherkennungsuntersuchung bei Schwangeren, Neugeborenen und Kindern.
Bis zur Vollendung des 6. Lebensjahres haben Kinder Anspruch auf 9 entsprechende Untersuchungen (U1 bis U9). Eine weitere Untersuchung (U10) zwischen dem 7. und 8. Lebensjahr überbrückt die Zeit bis zur ersten Jungend-Gesundheitsuntersuchung (J1) zwischen dem 12. und 14. Lebensjahr. Diese Vorsorgen dienen der Früherkennung von Krankheiten, welche die körperliche oder geistige Entwicklung gefährden könnten. In unserer Praxis werden diese Untersuchungen üblicherweise ab der U3 durchgeführt.
Frauen und Männer haben Anspruch auf eine alljährliche Untersuchungen zur Früherkennung von bestimmten Krebserkrankungen, die sogenannten Krebsvorsorge-Untersuchung. Diese Untersuchung ist fokussiert auf Krebs der Geschlechtsorgane, der Brust, der Haut und des Darmes. In unserer Praxis werden ausschließlich Krebsvorsorgeuntersuchungen bei Männern ab dem 45. Lebensjahr durchgeführt, da die Praxisinhaberin als Fachärztin für Urologie für diese Untersuchung qualifiziert ist und über die entsprechende Erfahrung verfügt.
Ab dem 35. Lebensjahr können alle Versicherten zusätzlich in einem zweijährigen Intervall die Gesundheitsuntersuchung, den Check-up durchführen lassen, welcher der Früherkennung insbesondere von Herz-Kreislauf-Erkrankungen sowie Diabetes, Fettstoffwechselstörung und metabolischem Syndrom dient. In unserer Praxis wird diese Untersuchung für Frauen und Männer angeboten.
Bedarfsorientiert kann die gesetzliche Vorsorge durch ergänzende Untersuchungen wie beispielsweise die ABI-Messung ergänzt werden.
Gutachten und Atteste (Privatleistung)
Selbstverständlich erstellen wir Gutachten und Atteste zur Vorlage beim Arbeitgeber, im Sportverein, in der Schule, Universität, Kindergarten oder fürs Gericht oder andere Behörden und Ämter. Diese sind jedoch üblicherweise nicht Leistung der gesetzlichen Krankenkasse.
H
Hausapotheke, homöopathisch
Sie wollen eine homöopathische Hausapotheke anlegen? Gerne helfen wir Ihnen bei der Auswahl der Medikamente, der Zusammenstellung und geben Ihnen Tipps zur Lagerung der Medikamente. Wir berücksichtigen dabei auf Wunsch Ihre Erkrankungen, saisonale oder internationale (Auslandsaufenthalte) Aspekte! Bei individuellen Wünschen (nicht bei der Standardvariante) fallen für Sie Kosten entsprechend unseres zeitlichen Aufwands an.
Hausapotheke, klassisch
Hilfe zur Auswahl von Medikamenten, deren individuelle Zusammenstellung und Lagerung für die klassische Hausapotheke oder auch Reiseapotheke erhalten Sie gerne in unserer Praxis. Eine spezielle Reiseberatung kann den zeitlichen Rahmen sehr schnell sprengen, weshalb wir für die Reiseberatung unseren zeitlichen Aufwand für Sie privat in Rechnung stellen müssen!
Hausbesuche
Sollten Sie aus gesundheitlichen Gründen nicht in der Lage sein, in die Praxis zu kommen, werden Sie selbstverständlich von Frau Dr. Scharnagl zu Hause besucht. Bitte melden Sie sich telefonisch in der Praxis. In der Regel sollten Hausbesuche vor 10 Uhr angemeldet werden. Vor oder nach der Praxis-Sprechstunde kann dann der Hausbesuch erfolgen. Ein "Sofortbesuch" ist wegen unserer speziellen Praxisstruktur (Terminpraxis) jedoch nur in Einzelfällen und ausnahmsweise möglich. In einem lebensbedrohlichen Fall, bei dem sofort ein Notarzt-Besuch nötig ist, leiten wir Sie direkt an die Rettungsleitstelle unter der Nummer 112 weiter oder veranlassen den Notarzt-Einsatz selbst. Ein Notarzt ist dann innerhalb weniger Minuten bei Ihnen.
Sofern Sie dies wünschen, erhalten sie routinemäßig zweimal im Quartal im Abstand von sechs Wochen einen Hausbesuch durch unsere geschulte medizinische Fachangestellte, die Ihren Allgemeinzustand beurteilen kann und auch im Rahmen ihres Besuches Ihre Rezepte mitbringt, den Blutdruck und Blutzucker misst, einen Verbandwechsel vornimmt oder Spritzen appliziert und Ihre Fragen beantworten kann. Die medizinische Fachangestellte kommt auch im Bedarfsfall zur Nüchtern-Blutabnahme zu unseren bettlägerigen oder gehbehinderten Patientinnen und Patienten. Zusätzliche Kosten entstehen Ihnen dadurch nicht - dies ist ein Serviceleistung unserer Praxis für unsere Patienten.
Wenn Sie diesen "Mitarbeiter-Hausbesuchs-Service" in Anspruch nehmen wollen, dann verständigen Sie uns bitte: Sie werden dann auf der MA-Hausbesuchsliste aufgenommen. Wir möchten nicht Ihren persönlichen Tagesablauf durcheinander bringen! Deshalb fragen wir einen Tag vor dem Besuch bei Ihnen telefonisch nach, ob Sie den aktuellen Besuch wünschen, wann sie erreichbar sind. Dann wird Ihnen auch mitgeteilt, wann ungefähr die Mitarbeiterin bei Ihnen erscheinen wird.
Hautkrebs-Früherkennung durch Screening
Auf der einen Seite steht die Intensität der Sonnenbestrahlung, auf der anderen Seite die Lichtempfindlichkeit unserer Haut. Es gibt verschiedene Hauttypen, die unterschiedlich schnell mit Rötung und Entzündung auf die Sonnenbestrahlung reagieren. Auch Haut- und Augenfarbe können eine Vorhersage erlauben, wie lichtempfindlich die entsprechende Person ist. Je heller, desto empfindlicher.
Alle fünf Jahre verdoppeln sich die Erkrankungen an Hautkrebs, das Sonnenbad wird zum Hochrisikofaktor! Die gesetzlichen Krankenkassen bieten in der Regel ab dem 35. Lebenjahr ein Hautkrebs-Screening beim Hausarzt oder beim Hautarzt (Dermatologen) an. Der Hausarzt muss hierfür eine zusätzliche Weiterbildung vorweisen. Ergibt sich ein auffälliger Befund, kann der Dermatologe für eine Zweitmeinung hinzugezogen werden.
Neben Sonnenschutzmitteln mit sehr hohem Lichtschutzfaktor könnte Sie auch die Dermatoskopie beruhigen: Dies ist eine nicht invasive Diagnostik zur Erkennung von Hauttumoren, vor allem von Melanomen. Die Auflichtmikroskopie kann Anhaltspunkte zur Beurteilung von "gutartig" und "bösartig" liefern, noch bevor das fragliche Zellgebiet der Haut chirurgisch entnommen wird. Die Dermatoskopie ist keine Leistung der gesetzlichen Krankenkassen und ist auch für das Hautkrebsscreening nicht vorgeschrieben! Im Zweifelsfalle wird sich der Dermatologe zur Probegewebsentnahme bzw. kompletten Entfernung des verdächtigen Areals entschließen.
Heilfasten, ärztlich begleitet (Privatleistung)
"Was die Augen für die äußere Welt sind, das ist Fasten für die innere", sagte Mahatma Gandhi (1869-1948). Schon Hippokrates setzte das Fasten als Therapie ein, die alten Römer und die Araber wendeten Fasten als Medizin an und Avicenna und Paracelsus verschrieben ihren Patienten Fastenkuren. Den Begriff des Heilfastens prägte Dr. med. Otto Buchinger (1878-1966) als er - damals als Marinearzt des deutschen Kaiserreichs - schwer an Gelenkrheumatismus erkrankte und quasi als "Krüppel" für sich keinerlei Zukunft als Arzt mehr sah. Durch gezieltes Fasten konnte er seine Krankheit besiegen, wieder völlig gesund werden und als Arzt weiter praktizieren.
Das Heilfasten mobilisiert die körpereigenen Abwehrkräfte, führt zu einem kräftigen Energieschwung, entschlackt, entgiftet und regeneriert Körper und Seele. Tiere nehmen keine Nahrung zu sich, wenn sie erkrankt sind. Der Mensch leidet ebenfalls unter Appetitlosigkeit, wenn er sich krank fühlt.
Heilfasten senkt den Blutdruck, entlastet den Blutkreislauf und das Herz, entwässert den Körper und erleichtert das Atmen. Eine Fastenperiode dauert 14 bis 21 Tage, manchmal sogar länger. Behandelt werden dadurch Rheuma, Typ-2-Diabetes (nicht Insulin abhängig), Hypertonie, Fettleber, Gallenblasenleiden, Übergewicht, Neurodermitis, Nahrungsmittelallergie, Migräne, Gicht, leichtgradige Depression u.v.a.m. Nicht fasten sollten Schwangere und Stillende, Bluter, Kinder unter 10 Jahren, Menschen mit Schilddrüsenüberfunktion, mit Durchblutungsstörungen des Gehirns, Typ-1-Diabetiker, insulinpflichtige Typ-2-Diabetiker, Patienten, die chronisch zu Durchfällen neigen und Krebskranke oder Patienten mit anderen konsumierenden Erkrankungen wie beispielsweise Tuberkulose.
Hilfe bei Selbstmedikation
Die Selbstmedikation ist so alt wie die Menschheit selbst, schon der Homo erectus behandelte sich selbst. Als es noch kein flächendeckendes Gesundheitssystem mit Ärzten, Apotheken und Kliniken gab, mussten sich die Menschen selbst kurieren: die Hausmittel für diverse Prozeduren kursieren heute noch, manchmal zu recht, manchmal zu unrecht.
Heute kann der Patient auf über 23.000 Arzneimittel und auf mehr als 5.000 rezeptfreie Medikamente zugreifen. Doch auch hier gibt es Risiken und Nebenwirkungen. Arzneimittel sind keine Fruchtbonbons, daher sind die meisten rezeptpflichtig. Der Arzt entscheidet sich ganz bewusst für ein Medikament und wägt die Nebenwirkungen bzw. die Unverträglichkeit mit anderen Arzneien ab. Entschließen Sie sich zur Selbstmedikation, treffen Sie selbst diese Entscheidung! Übrigens: Auch Naturheilmittel und Homöopathika sind nur dann unbedenklich, wenn sie korrekt angewendet werden!
Natürlich möchte man nicht wegen jedes Wehwehchens einen Arzt aufsuchen. Die Wartezimmer sind meist voll und da sitzen dann noch andere Bakterien und Viren herum, die man sich noch zusätzlich einfangen könnte..... Banale Erkrankungen, wie Verdauungsbeschwerden nach einer üppigen Mahlzeit, Kopfschmerzen bei einer Erkältung, kann man getrost selbst behandeln. Doch steckt vielleicht ein Magengeschwür hinter dem Sodbrennen und Druckgefühl im Bauch, vielleicht sogar ein Herzinfarkt. Eine Selbstbehandlung ist hier dann völlig ungeeignet, ja kann sogar lebensgefährlich werden! Je früher eine Krankheit erkannt wird, umso höher die Heilungschancen. Das sollte die auch Maxime bei der Selbstmedikation sein. Vorsicht also bei Erkrankungen, die länger anhalten, bei Kindern, Schwangeren und Stillenden. Bekämpfen Sie die Erkrankung möglichst mit einem einzigen Medikament und nicht länger als drei Tage. Erfolgt keine Besserung, müssen Sie unbedingt einen Arzt aufsuchen. In unserer Praxis können Sie sich telefonischen Rat bei der Selbstmedikation holen bzw. eine Hausapotheke (s.d.) zusammenstellen lassen.
Homöopathie (Privatleistung)
Die Klassische Einzelmittelhomöopathie geht auf Dr. Samuel Hahnemann zurück. Er hat diese Disziplin 1790 ins Leben gerufen - so wie wir sie heute kennen. Natürlich gab es schon Grundzüge dieser Methode wesentlich früher. Die Geburtsstunde schlug jedoch in Köthen (Sachsen-Anhalt). Zur Mittelfindung ist eine Anamnese (Erhebung der Krankengeschichte) mit körperlichen, geistigen und seelischen Fragestellungen erforderlich. Es gibt inzwischen über 5000 homöopathische Einzelmittel aus dem Tierreich, dem Pflanzenreich, den Mineralien, Metallen, Nosoden, Sarkoden. Meist ist eine Abfolge verschiedener Mittel erforderlich, bis es zur Gesundung kommt. Die Wirkung erfolgt über Selbstheilungskräfte. Auch die Epigenetik scheint eine Rolle zu spielen. Wie die Wirkung genau von Statten geht, ist jedoch bis heute unbekannt und kann auch mit bisherigen Methoden nicht wissenschaftlich nachgewiesen werden. Wer jedoch einmal selbst von einer Erkrankung geheilt wurde, kennt den Effekt und wird fortan von dieser Behandlungs- und Heilungsmethode überzeugt sein! Homöopathische Mittel können ohne Risiko mit allen anderen Schulmedikamenten kombiniert werden. Es gibt keine unerwünschten Wechselwirkungen und auch keine Leberwerterhöhungen oder Nierenbelastungen durch übliche homöopathische Zubereitungen.
Ärzte mit der umfassenden Qualifikation Homöopathie dürfen an einer Prüfung der jeweiligen zuständigen Landesärztekammer teilnehmen, um die Zusatzbezeichnung Homöopathie zu erwerben. Nach der Kammerprüfung ist der Arzt berechtigt, neben seiner Facharztbezeichnung den Titel Homöopathie zu führen. Ärzte, die keine bestandene Kammerprüfung nachweisen können, müssen auf dem Praxisschild den Zusatz "Schwerpunkttätigkeit" bzw. "Tätigkeitsschwerpunkt" anbringen.
I
Immunmodulation
Unter Immun-Modulation versteht man die Stärkung des Organismus und den Aufbau eines schlagkräftigen Abwehrsystems. Dazu können folgende Therapien einzeln oder kombiniert eingesetzt werden: Eigenblut-Therapie, Thymus-Therapie, Mistel-Therapie, Vitamin- und Mineralstoff-Therapie, orthomolekulare Medizin und Eigenurin-Therapie.
Auch der Darm spielt eine sehr große Rolle in der Immunabwehr. Eine Darmsymbioselenkung (Mikrobiologische Darmsanierung, siehe dort) sollte deshalb immer geprüft werden.
Ab dem Moment der Geburt dringen verschiedenste Krankheitserreger auf den Menschen ein: Bakterien, Viren, Pilze und Parasiten. Diesen Angriffen ist zunächst jeder ausgesetzt. Manche dieser Krankheitserreger sind so gefährlich, dass ein geschwächter, vor allem aber ungeschützter Körper in wenigen Stunden, ja Minuten, sterben würde. Dass wir dennoch überleben und relativ selten ernsthaft erkranken, verdanken wir unserem körpereigenen und sehr individuellen Immunsystem. Denn gegen die Armee der Angreifer stehen unsere körpereigenen Verteidiger.
Sie können nun ihr Immunsystem direkt oder indirekt stärken. Direkte Stärkung erfolgt durch Thymusextrakte, da diese Drüse als "primäres Immunitätsorgan" fungiert, ab der Pubertät jedoch verfettet und schließlich im Alter seine Funktion einstellt. Indirekt stärkt man das Immunsystem mit Informationen (Eigenblut, Eigenurin) oder Aufbauhilfen (Mistelextrakt, Vitamine und Mineralstoffe) sowie einer generell gesunden Lebensführung.
Impfungen
Man unterscheidet eine aktive von der passiven Immunisierung. Bei der aktiven Immunisierung wird der Körper dazu gebracht, eigene Antikörper zu bilden. Dazu werden Antigene in den Muskel injiziert. Diese bestehen entweder aus lebenden Antigenen, in der Regel abgeschwächte Viren, wie im Impfstoff gegen Masern, Mumps, Röteln, Kinderlähmung aus chemisch oder durch Wärme abgetöteten, inaktivierten Antigenen, beim Impfstoff gegen Grippe, Cholera, Kinderlähmung aus Stoffen (Anatoxine, Toxoide) von krankheitserregenden Mikroorganismen, denen das Gift entzogen wurde, die immunisierende Wirkung jedoch verblieb, wie bei der Impfung gegen Diphtherie und Tetanus (Wundstarrkrampf) nur aus bestimmten Teilen des Erregers (azelluläre Impfstoffe), wie beim Impfstoff gegen Keuchhusten aus gentechnisch gewonnenen Impfstoffen, wie beim Impfstoff gegen Hepatitis B aus konjugierten Impfstoffen, d.h. ein Teil des Erregers wird an ein Eiweiß gebunden und bewirkt eine stärkere Immunreaktion, wie beim Impfstoff gegen Haemophilus influenzae b aus Impfstoffkombinationen, einer Mischung verschiedener Impfungen, wie z.B. der 6-fach-Impfstoff gegen Diphtherie, Tetanus, Keuchhusten, Haemophilus influenzae b, Poliomyelitis und Hepatitis B.
Impfen kann man gegen Poliomyelitis (Kinderlähmung), Hepatitis A und B ("Gelbsucht"), Diphtherie, Tetanus (Wundstarrkrampf), Pertussis (Keuchhusten), Masern, Mumps, Röteln, Haemophilus B, Tuberkulose, Virusgrippe, Pneumokokken, Frühsommer-Meningokokken-Enzephalitis (FSME "Zecken"), Typhus, Gelbfieber, Meningokokken-Meningitis und Varizellen ("Windpocken"). Impfungen werden grundsätzlich in die Muskulatur appliziert, um den höchsten Wirkungsgrad zu erreichen. Von der Injektion in den Gesäßmuskel kam man nach Untersuchungen über die Wirksamkeit von Applikationsorten völlig (außer bei Kleinkindern) ab. Es können Nebenwirkungen, wie Schwellung, Rötung, Schmerz an der Einstichstelle, selten Fieber auftreten, je nach verwendetem Impfstoff. Bleibende Impfschäden sind sehr, sehr selten. Kontraindikation für eine Impfung ist eine akute Krankheit, mögliche Allergien auf den Impfstoff, Immunstörungen oder Schwangerschaft. Keine Probleme mit der Impfung gibt es bei leichteren Krankheiten (Husten, Schnupfen), Allergien (außer auf den Impfstoff, s.o.), Asthma, Behandlung mit Antibiotika, niedrig dosierte oder lokale Kortikoidbehandlung, Dermatosen (Hautkrankheiten) und Ekzeme, chron. Herz-, Lungen-, Leber- oder Nierenbeschwerden, nicht fortschreitende neurolog. Störungen, Down-Syndrom, Ikterus (Gelbfärbung) bei Neugeborenen, Frühgeburt oder Mangelgeburt, Untergewicht oder Stillen (für Mutter und Kind).
Impfkosten werden nicht immer von den gesetzlichen Kassen übernommen (z.B. Reiseimpfung). Informationen dazu erhalten Sie in unserer Praxis.
Die Kosten für gesetzlich vorgeschriebenen Impfungen (Stiko) werden von den Krankenkassen übernommen, Reiseimpfungen können seit dem 1. Juli 2007 als freiwillige, zusätzliche Leistung von der Krankenkasse angeboten werden. Informationen hierzu erhalten Sie direkt in unserer Praxis.
Infusionstherapie
Unter einer intravenösen Infusionstherapie versteht man das direkte Einleiten von Flüssigkeit in den Körper (oder Blutkreislauf) über eine Vene. Die Flüssigkeit kann bereits das Medikament sein oder als Trägersubstanz dafür dienen. Je nach Zusammensetzung und Menge dauert eine Infusion zwischen 15 und 60 Minuten. Am bekanntesten ist die Infusion in der Notfallmedizin und Intensivmedizin. Über einen intravenösen Zugang (die Punktionsstelle, an der eine Venenverweilkanüle in die Blutader eingeführt wird) werden Flüssigkeit, Nährstoffe, Medikamente oder Vollblut- bzw. Blutprodukte unter Umgehung des Magen-Darm-Traktes dem Körper zugeführt. Das bedeutet eine schnellere Aufnahme und Wirkung dieser Stoffe.
Nach der Stauung wird entweder in der Ellenbeuge, am Unterarm oder am Handrücken eine Kanüle in die Vene eingebracht. An diese wird die vorbereitete Infusion angeschlossen und deren Tropfgeschwindigkeit eingestellt. Von da an läuft alles von selbst! Eine Infusionstherapie ist dann empfehlenswert, wenn der Effekt schnell sein soll, also im Akutstadium oder die Wirkung von Medikamenten über den Verdauungstrakt erfolglos ist. Das kann sein bei peripherer und zentraler Durchblutungsstörung, starken Schmerzen, Infektionskrankheiten, schlechtem Allgemeinzustand (nach OP, Mangelernährung, schwerer Krankheit), zur Immunstimulation, zum Ersatz von Nahrungsstoffen, Spurenelementen, Vitaminen und Mineralstoffen, der Aufbautherapie, bei Schwindel, leichteren depressiven Verstimmungen ("Herbstdepression").
Die Anzahl der Sitzungen hängt von der Grunderkrankung und dem Therapieziel ab. In der Regel sind es zehn Behandlungen. Unsere Praxis bietet diese Therapien an. Sie erfolgen unter ärztlicher Durchführung und Aufsicht und werden durch das geschulte Praxispersonal überwacht. Ohne krankheitsspezifische Indikation (Vitamin- und Aufbaukuren) fällt jedoch für die Krankenkasse auch die Infusionstherapie in die Rubrik alternative Heilverfahren und ist damit eine Selbstzahlerleistung.
J
Jugend-Gesundheitsuntersuchung
Siehe auch unter Gesundheitsuntersuchung. Die Hausarztpraxis Dr. Barbara Scharnagl führt die Jugend-Gesundheitsuntersuchungen (J1) durch. Diese Untersuchung wurde für Jugendliche im Alter zwischen 12 und 14 Jahren eingeführt, da in der Pubertät der Körper zahlreiche Veränderungen erfährt. Neben einer differenzierten Anamnese, eingehenden körperlichen Untersuchung und dem Überprüfen des Impfstatus liegt ein Hauptaugenmerk auch auf der seelischen Entwicklung, auf Suchtverhalten (Rauchen, Alkohol, Drogen), Umgang mit elektronischen Medien, Sexualität oder chronischen Erkrankungen.
Jugendarbeitsschutz-Untersuchung
...
K
Kinder-Untersuchungen
Siehe auch unter Gesundheitsuntersuchung. Die Untersuchungen U3 bis U10 können in unserer Praxis durchgeführt werden.
Kleine Chirurgie
Als kleine Chirurgie bezeichnet man kleinere Eingriffe an der Hautoberfläche, wie die Entfernung von Warzen oder anderen kleineren Hautgebilden, die Versorgung von Wunden und Verletzungen mittels Hautnaht oder Kleber und die Behandlung von chronischen Wunden oder Wundheilungsstörungen, zum Beispiel nach Verbrennungen.
Kneipptherapie (Privatleistung)
Die Kneipp-Therapie geht auf Pfarrer Sebastian Kneipp (1821-1897) zurück. Zu seinen Behandlungsmaßnahmen zählen die Wasser- und Bewegungstherapie, Ernährungslehre, Pflanzenmedizin und die gesunde Lebensführung (Ordnungstherapie). Bekannteste Anwendung ist wohl das Wassertreten. An den Kneipp-Kurorten und auch anderswo findet man häufig sogenannte Kneipp-Tret-Becken. Es dient der Vorbeugung und Behandlung von Krampfadern aber auch der allgemeinen Roborierung (Abhärtung)
Knochendichtemessung (Privatleistung)
Im Rahmen eines bereits festgestellten Vitamin-D-Mangels oder aber auch im Rahmen einer Kortisoneinnahme oder rein vorsorglich kann die Knochendichtemessung wertvolle Hinweise geben zum Mineralstoffgehalt der Knochen. Auch Frauen, die sich in Richtung Wechseljahre begeben, können dadurch wertvolle Hinweise erhalten auf eine eventuell nötige Nahrungsergänzung in Kombination mit einer zusätzlichen Bewegungstherapie.
Komplementärmedizin (Privatleistung)
Krebsvorsorgeuntersuchung für Männer
Siehe auch unter Gesundheitsuntersuchung. Männer über 45 Jahre können jährlich eine Krebsvorsorgeuntersuchung in unserer Praxis durchführen lassen.
Sie beinhaltet je nach Altersgruppe unter anderem eine rektale Abtastung der Prostata, eine Untersuchung des Stuhls auf occultes Blut und eine Urin-Analyse. Auf Wunsch führen wir auch die Messung des Prostata spezifischen Antigens (PSA) durch. Es handelt sich hierbei aber nicht um eine Kassenleistung.
L
Laboruntersuchungen
Langzeit-Blutdruckmessung
Siehe auch Blutdruckmessung.
Unsere Praxis bietet die Langzeit-Blutdruckmessung an. Hier wird der Blutdruck über einen Zeitraum von 24 Stunden tagsüber alle 15 Minuten, nachts alle 30 Minuten gemessen und aufgezeichnet. Es entsteht das sog. Tagesprofil. Damit kann z.B. das sogenannte Weißkittelsyndrom ausgeschlossen werden, d.h. schon beim Betreten der Praxis erhöht sich Ihr Blutdruck durch den psychischen Stress, den der Arztbesuch bei Ihnen auslöst. Aber auch zur Erfolgskontrolle einer medikamentösen Blutdruck-Therapie, bei Verdacht auf krisenhafte Blutdruckanstiege oder verändertem Tag-Nacht-Rhythmus ist die Langzeit-Blutdruckmessung angezeigt.
Bei dieser Untersuchung wird Ihnen frühmorgens das Gerät angelegt, das völlig automatisch arbeitet; die Gummimanschette am Oberarm bläst sich auf und entleert sich völlig eigenständig. Diese Untersuchung ist risikolos, Sie könnten sich jedoch durch das Gerät selbst gestört fühlen. Nach 24 Stunden wird das Gerät abgenommen und die Aufzeichnungen ausgewertet: Man erhält den 24-Stunden-, den Tages- und den Nachtmittelwert.
Sie dürfen während der Aufzeichnung nicht duschen oder baden und nicht in die Sauna gehen, weil durch diese Aktivitäten das Gerät zerstört würde.
Langzeit-EKG
Das Langzeit-EKG wird ähnlich dem Langzeit-Blutdruckmessgerät am einen Morgen angehängt und am nächsten Morgen wieder abgenommen. Die Aufzeichnung erfolgt also quasi über 24 Stunden.
Die Auswertung erfolgt direkt in unserer Praxis.
Sie dürfen während der Aufzeichnung nicht duschen oder baden und nicht in die Sauna. Dies hätte eine Zerstörung des Gerätes zur Folge.
Laserakupunktur (Privatleistung)
Hierbei werden die Akupunkturpunkte statt mit Nadeln mit einem Laserstrahl stimuliert. Diese Methode ist völlig schmerzfrei, frei von Blutungsrisiko und frei von Infektionsgefahr. Deshalb profitieren besonders Patienten mit ausgeprägten Schwächezuständen (auch während oder nach Chemo- und/oder Bestrahlungstherapie), Nadelangst und auch Kindern. Bei Diabeteskranken und Blutern (einschließlich Patienten mit Medikamenten zur Blutverdünnung) kann die Laserakupunktur gefahrlos durchgeführt werden.
Lastwagen-Führerschein (Privatleistung)
Die Untersuchung zum Antrag auf Verlängerung des LKW-Führerscheins ab dem 50. Lebensjahr kann ebenfalls in unserer Praxis durchgeführt werden.
Lungenfunktionstest
Im Rahmen der Lungenfunktionsprüfung (Spirometrie) muss der Patient in ein Gerät ein- und ausatmen. Es können unter anderem das Atemzugvolumen, das Reservevolumen, die Vitalkapazität und die Einsekundenkapazität gemessen werden. Mit Hilfe dieser Untersuchung werden Lungenerkrankungen zum einen diagnostiziert und zum anderen im Verlauf überwacht. Siehe hierzu auch DMP Asthma und COPD.
M
Mikrobiologische Darmsanierung (Privatleistung)
Eine Symbioselenkung des Darmes kann bei verschiedensten chronischen oder wiederkehrenden Akuterkrankungen sinnvoll sein. 90 % des Immunsystems liegen im Darm. Der Verdauungskanal stellt unsere größte innere Kontaktfläche zur Außenwelt dar. Nicht nur Nahrungsmittel, sondern auch Krankheitserreger werden geschluckt und gelangen somit in die Nähe unserer Schleimhäute und des Blutes. Bei Rauchern und Trägern von Amalgam-Zahnfüllungen kommt noch die Schwermetallbelastung hinzu. Ganz abgesehen von Medikamenten (unter anderem Hormone wie Antibabypille und Kortison) und künstlichen Nahrungsmittelzusätzen (Farbstoffen und Konservierungsmittel sowie Bindemittel), welche ebenfalls dazu beitragen, unsere natürliche Darmflora zu stören. Eine gewisse bakterielle Darmbesiedlung ist natürlich und wichtig, damit die Schleimbarriere funktioniert und unser Blutkreislauf vor Eindringlingen wie Pilzen geschützt wird. Wenn diese Schutzschicht gestört wird, kommt es zu Fehlbesiedlungen und Lücken in der Barriere. Dann sind wir schutzlos den eindringenden Substanzen ausgesetzt. Sie können direkt in den Blutkreislauf gelangen und im schlimmsten Fall zur Blutvergiftung führen.
Mistel-Therapie (Privatleistung)
Die Mistel-Therapie gehört in den Bereich der Immun-Modulation. Sie wird eingesetzt zum Aufbau sowie zur Stärkung und Regeneration des Immunsystems vor, während und nach einer Krebstherapie mit Chemo, Bestrahlung und/oder Operation. Damit erreicht man eine Verbesserung der Lebensqualität und in seltenen Fällen einen Wachstumsstillstand oder gar den Tumorrückgang. Misteln (Viscum album) wachsen als Schmarotzerpflanzen auf verschiedenen Bäumen. Schon früher bei den Kelten besaß die Mistel hohe Verehrung und magische Bedeutung. Sie stellten einen Trank her aus Mistelzweigen, die sie auf Eichen ernteten. Die Druiden schlugen diese Zweige nur zu einer ganz bestimmten Zeit und nur mit einer goldenen Sichel. Man behandelte damals beispielsweise Vergiftungen und Unfruchtbarkeit.
Nach heutigem Stand der Wissenschaft müssen Mistelextrakte als natürliche Vielstoffgemische angesehen werden. Neben Mistellektinen und ihren Bruchstücken finden sich auch Viscotoxine, Oligo- und Polysaccharide, Aminosäuren und Flavonoide. Mistellektine, Viscotoxine, Polysaccharide und Oligosaccharide wirken u.a. auf die B- und T-Zellen, Granulozyten, Monozyten und Makrophagen des Immunsystems und haben einen DNA-stabilisierenden Effekt.
Injiziert werden Extrakte aus Mistelzweigen unterschiedlicher Wirtsbäume nach Erfahrungswerten und in verschiedenen Konzentrationen je nach Grunderkrankung und individueller Reaktion des Patienten. Die Therapie mit Mistelextrakten wirkt durch Hemmung des bösartigen Zellwachstums ohne Beeinträchtigung gesunden Gewebes, Steigerung der körpereigenen Abwehr- und Ordnungskräfte (Immun-Modulation), Anregung der Wärmeregulation, Linderung tumorbedingter Schmerzen und Hebung von Allgemeinbefinden und Leistungsfähigkeit, auch unabhängig von der lokalen Tumorsituation. Diese Therapie wird angewandt gemäß der anthroposophischen Menschen- und Naturerkenntnis (nach Rudolf Steiner) zur Anregung von Form- und Integrationskräften zur Auflösung und Wiedereingliederung verselbständigter Wachstumsprozesse, z.B. bei bösartigen und gutartigen Geschwulstkrankheiten, Störungen der blutbildenden Organe, Anregung der Knochenmarkstätigkeit, Vorbeugung von Tumorrezidiven und definierten Präkanzerosen. Manche Kassen übernehmen auf Kulanzbasis eine Mistelkur bei bösartigen Tumorerkankungen. Sprechen Sie mit Ihrer Krankenkasse.
N
Naturheilkunde (Privatleistung)
In den Bereich der Naturheilkunde fallen verschiedene Diagnostik- und Therapieverfahren, welche in der Regel nicht von der (gesetzlichen) Krankenkasse bezahlt werden. In den allermeisten Fällen werden sie als Alternativleistungen betrachtet, deren Wirksamkeit und Sinnhaftigkeit in Frage gestellt werden. Deshalb müssen die Kosten vom Patienten in der Regel selbst getragen werden.
Manche Privatkassen übernehmen bestimmte Leistungen aus dem Bereich der Komplementärmedizin, wenn es sich um Therapien aus der Liste des sogenannten Hufelandverzeichnisses handelt.
Komplementärmedizin bedeutet übrigens, dass die gewählten Verfahren sehr gut mit den schulmedizinischen Therapieformen kombiniert werden können.
Anders verhält es sich mit der Alternativmedizin. Hierbei besagt schon der Begriff, dass es sich um eine andere, sich von der Schulmedizin abgrenzende Methode handelt, welche üblicherweise nicht in Kombination eingesetzt wird.
Diese Begriffsunterscheidung (Komplementärmedizin - Alternativmedizin) spielt eine entscheidende Rolle!
Naturheilkunde versteht sich - durch einen qualifizierten Arzt angewandt - durchaus immer als Komplementärverfahren, bei dem auf keinen Fall in Konkurrenz zur Schulmedizin gearbeitet wird, sondern immer in Kombination, um sozusagen von jeder Seite das Optimale für den Patienten herauszuholen. Generell wird ein qualifizierter Arzt auch niemals ein Schulmedikament absetzen oder gar verbieten, wenn der Patient von diesem Präparat profitiert. Beispielsweise darf ein Inhalationsspray für Asthma niemals abgesetzt werden, um dann zu testen ob ein "Alternativverfahren" wirkt. Der seriöse Arzt mit naturheilkundlicher Qualifikation wird immer seine ergänzenden komplementärmedizinischen Maßnahmen zusätzlich einsetzen und so verantwortungsvoll mit dem Leben und der Gesundheit des Patienten umgehen.
Ärzte, welche eine umfassende Weiterbildung auf dem Gebiet Naturheilverfahren nachweisen können mit entsprechender Praxisqualifikation, dürfen an einer Prüfung der jeweilig zuständigen Landesärztekammer teilnehmen. Erst nach dem Bestehen der Kammerprüfung darf der Arzt neben seiner Facharztbezeichnung den Titel Naturheilverfahren führen. Wer keine Kammerprüfung nachweisen kann, ist verpflichtet, auf dem Praxisschild den Zusatz "Schwerpunkttätigkeit" oder "Tätigkeitsschwerpunkt" anzugeben.
NEU: Videosprechstunde
Wir bieten für Sie auch Online-Videosprechstunden an. Dabei läuft das Gespräch zwischen Ihnen und der Ärztin ähnlich ab wie in der Praxis; Sie befinden sich nur an getrennten Orten. Der Austausch erfolgt am Bildschirm, ohne dass Sie hierzu in die Praxis kommen müssen.
Dies spart Zeit und lange Anfahrtswege.
Für die Videosprechstunde benötigen Sie keine besondere Technik: Computer, Tablet oder Smartphone mit Bildschirm oder Display, Kamera, Mikrofon und Lautsprecher sowie eine Internetverbindung reichen aus. Die technische Verbindung läuft über einen Videodienstanbieter, den die Praxis beauftragt hat und der besondere Sicherheitsanforderungen erfüllt. Damit ist sichergestellt, dass das, was Sie mit Ihrer Ärztin besprechen, auch im „Sprechzimmer“ bleibt.
SO LÄUFT DIE VIDEOSPRECHSTUNDE AB
Sie vereinbaren mit der Arztpraxis einen Videosprechstundentermin und erhalten daraufhin für diesen Termin einen Link zur Internetadresse des Videodienstanbieters incl. Einwahlcode per Email bzw. SMS zugestellt.
Am Tag der Videosprechstunde wählen Sie sich etwa zehn Minuten vor dem Termin über den zugesandten Link auf der Internetseite mit Ihrem Einwahlcode ein. Dies ist möglich, ohne dass Sie einen eigenen Account anlegen müssen.
Nach einem kurzen automatischen Techniktest werden Sie ins Online-Wartezimmer geführt. Ihre Ärztin ruft Sie auf, wenn die Sprechstunde beginnen kann.
Ist die Sprechstunde beendet, melden Sie sich von der Internetseite wieder ab.
Sollten Sie Fragen zur Videosprechstunde haben oder einen Videosprechstundentermin vereinbaren wollen, wenden Sie sich telefonisch an uns.
Unser Informationsblatt - mit weitergehenden Details zur Online-Videosprechstunde - haben wir in unserer Arztpraxis ausliegen.
Neuraltherapie (Privatleistung)
Sie ist die gezielte Beeinflussung von örtlich begrenzten oder auch allgemeinen Störungen des Organismus unter Zuhilfenahme des vegetativen Nervensystems. Das vegetative Nervensystem umfasst den Sympathikus (Tagaktivität) und den Parasympathikus (Nachtruhe). Beide, sowohl Sympathikus als auch Parasympathikus können nicht willentlich beeinflusst werden, sie unterliegen dem Unterbewußtsein. Bei der Neuraltherapie werden periphere und/oder zentrale Strukturen des Vegetativums durch Lokalanästhetika reversibel blockiert. In dieser kurzzeitigen reversiblen (= umkehrbahren) Impulsunterbrechung des Vegetativums kann die Normalisierung der Membranfunktionen des Nervensystems im Injektionsgebiet erfolgen. Das Ziel ist die Normalisierung und Reharmonisierung der gestörten Regelkreise.
Lokalanästhetika, wie Procain oder Lidocain, haben zwar eine örtlich schmerzbefreiende Wirkung, werden jedoch in der Neuraltherapie wegen dieser Eigenschaften primär nicht eingesetzt. Interessant sind nämlich ihre weiteren Wirkqualitäten, der Einfluss auf die Strukturen den Vegetativums und die endoanästhetische Wirkung. Infiltrationen und Injektionen erfolgen entweder am Schmerzpunkt (locus dolendi), am Segment, über zentrale Stellen des Vegetativums, intravasal und/oder an den Störfeldern (z. B. Narben).
Körpersegmente im Sinne der Segmentlehre sind miteinander verschaltete Organbereiche einer Ebene, die sich über die Haut beeinflussen lassen. Als Störfelder werden chronische, meist abakterielle, meist lange Zeit symptomlose Entzündungen, die den Gesamtorganismus energetisch belasten, bezeichnet. Auffällig häufig sind es Narben, die Störfeldcharakter gewinnen können, besonders am Kopf, und auffallend häufig finden sich Störfelder, d.h. umschriebene chronische Entzündungen, im Zahn-Kiefer-Bereich und in den Nasennebenhöhlen. Grundsätzlich aber können Störfelder an jeder Körperstelle vorkommen.
Die häufigsten Erkrankungen durch Störfelder sind Migräne, Tinnitus, Trigeminus-Neuralgie, chronische Sinusitis, Bronchialasthma, Allergien, Schilddrüsenfehlfunktionen, Herzrhythmusstörungen, chronische Prostatitis, Zyklusstörungen, chronische Darmentzündungen, orthopädisch-rheumatische Erkrankungen, Durchblutungsstörungen, vegetative Regulationsstörungen und Tumorleiden.
Sehr schön ist für den Patienten das Erleben des sogenannten Ein-Sekunden-Phänomens: unmittelbar nach Injektion des Mittels verspürt der Patient eine Erleichterung bzw. Entspannung in der Schmerzgegend bzw. am Ort des Geschehens (z. B. Schleimlösung in den Nasennebenhöhlen). Der Erfolg ist für den Patienten sofort spürbar und trotzdem meist unfassbar zugleich, dass sich so schnell etwas tut.
Nüchternuntersuchungen
Unter „nüchtern“ versteht man in diesem Zusammenhang 10 bis 12 Stunden vor einer Untersuchung oder einem Eingriff nicht zu trinken, zu essen oder zu rauchen. Das schließt auch das Kaugummikauen bzw. das Bonbon ein. Bestimmte Medikamente können morgens mit einem Schluck Wasser eingenommen werden. Bitte fragen Sie deswegen in der Praxis nach!
O
Ohrakupunktur (Privatleistung)
Das menschliche Ohr gehört nach der Akupunkturlehre zu den Mikro-Akupunktur-Systemen, ebenso wie die Neue Schädelakupunktur nach Yamamoto (Japan) oder die koreanische Handakupunktur. Alle Körperregionen, Organsysteme und Funktionskreise sowie Körperfunktionen sind im Bereich der Ohrmuschel repräsentiert. Die Punkte werden mit besonders feinen Nadeln oder mit Laserstrahl stimuliert. Auch das seelische Befinden kann über sie beeinflusst werden. Die Ohrakupunktur wird allein oder ergänzend zur Körperakupunktur eingesetzt. Es können auch vorübergehend Dauernadeln verwendet werden.
Insgesamt ist bemerkenswert, dass die Punkte am Ohr nur dann messtechnisch nachgewiesen werden können (im Gegensatz zur Körperakupunktur), wenn ein Störfeld vorliegt. Diese Störfelder können im Bereich des Ohres über Hautwiderstandsmessungen festgestellt werden. In der Regel wird mit Gold- und Silbernadeln gearbeitet. Bei Allergikern auch mit Titannadeln. Die Infektionsgefahr am Ohr ist etwas höher als im Bereich der Körperakupunktur, weil der Ohrknorpel schlechter durchblutet wird als übrige Körperteile, z. B. Arme, Beine und der Rumpf. Eine Desinfektion muss deshalb am Ohr immer erfolgen!
Orthomolekulare Medizin (Privatleistung)
"Orthomolekulare Medizin ist die Erhaltung guter Gesundheit und die Behandlung von Krankheiten durch Veränderung der Konzentration von Substanzen, die normalerweise im Körper vorhanden und für die Gesundheit verantwortlich sind." So formuliert der Beründer der Orthomolekularen Medizin, der US-amerikanische Biochemiker und zweifache Nobelpreisträger Linus Pauling (1901-1994) das Wirkprinzip. Auf das Problem der unzureichenden Vitalstoffversorgung bei der Ernährung und die draus resultierenden gesundheitlichen Konsequenzen machte Pauling im Jahr 1968 in seinem Artikel im Fachmagazin Science (160/68) aufmerksam. Er konnte nachweisen, dass der menschliche Körper für ein gesundes, reibungsloses Funktionieren aller Organe über 40 Vitalstoffe benötigt. Damit sind Vitamine, Mineralstoffe, Spurenelemente, essentielle Aminosäuren und mehrfach ungesättigte Fettsäuren gemeint.
Es gibt viele Gründe, warum der Körper über zuwenig Vitalstoffe verfügt. Da der Körper Vitalstoffe nicht selbst herstellen kann, sondern Mikronährstoffe regelmäßig und in ausreichender Menge zugeführt werden müssen, können Mangel- oder einseitige Ernährung, Stress, Erkrankung, Überbelastung zum völligen Verlust bestimmter Vitalstoffe und damit zu schwerer Erkrankung oder im Extremfall zum Tod führen. Nehmen Sie als Beispiel den Mangel an Vitamin C, der zu Skorbut und zum Tod führt. Dies mussten die Seeleute auf den Segelschiffen des 18. Jahrhunderts erleiden, bis man große Mengen Sauerkraut, das reich an Vitamin C (Ascorbinsäure) ist, mitführte.
Heutzutage erleiden viele Patienten auf Grund von Erkrankungen oder auf Grund von Medikamenteneinnahmen (und deren Verstoffwechslung) einen Mangel an bestimmten Vitalstoffen. Vitalstoffe fungieren als Katalysatoren (Beschleuniger) von Entgiftungsprozessen beispielsweise in der Leber oder im (Herz-)Muskel und werden bei der Entgiftung von Medikamenten oder bei Übersäuerung (Zuckerkrankheit, metabolisches Syndrom) vermehrt verbraucht.
Bei der Orthomolekularen Medizin handelt es sich um eine sanfte Medizin: Sie hat keine Nebenwirkungen und bewirkt echte Heilung. Die Einnahme der Eubiotika, der Zusatznährstoffe, erfolgt als im Saft oder Wasser aufgelöstes Granulat, als Saft oder als Kapsel. Mit der Einnahme erhält man den Tagesbedarf aller wichtigen Eubiotika. Überversorgung findet nicht statt - überflüssige Vitalstoffe werden einfach ausgeschieden! Der Tagesbedarf richtet sich nach dem individuellen Gesundheitszustand, dem Geschlecht und dem Lebensalter. Spezielle Mischungen decken den Bedarf auch bei bestimmten Erkrankungen komplett ab, sie sind als Granulat oder Sirup oder Kapsel oder Kombination aus diesen erhältlich. Diese dienen zur Stärkung der körpereigenen Widerstandskräfte, z.B. bei häufigen Infektionen, Behandlung von Allergien, nach Antibiotika-Einnahme, nach Chemo- und Strahlentherapie, Stärkung des Immunsystems von Kindern von 4 bis 14 Jahren, Behandlung speziell für Frauen mit psychischem Stress und chronischem Erschöpfungssyndrom, Behandlung speziell für Männer mit psychischem Stress und chronischem Erschöpfungssyndrom, Herz- und gefäßbewussten Ergänzung der Ernährung, augenbewusster Ernährung bei altersbedingter Makula-Degeneration, Behandlung bei diabetischer Retinopathie, Behandlung von Frauen vor, während und nach der Schwangerschaft, Behandlung von Männern mit Prostatakrebs, Behandlung bei menopausalen Beschwerden, Behandlung für sportlich Aktive, Behandlung der Osteoporose, gewünschten, gleichmäßigen Vitamin-C-Versorgung, Substitution von Vitaminen und Antioxidantien für den erhöhten Nährstoffbedarf bei Schwermetallbelastungen, z.B. aus Amalgam-Füllungen, Behandlung von kardiovaskulären Erkrankungen, wie Arteriosklerose, Herzrhythmusstörungen und Herzinsuffizienz sowie die Behandlung von Gelenkserkrankungen (Arthrosen) und nachlassender geistiger Leistungsfähigkeit. Krankenkassen erstatten in der Regel keine Nahrungsergänzungspräparate!
P
Palliativmedizin
Pflege-Beratung zur häuslichen Krankenpflege
Wenn Sie Ihre/n Angehörige/n vorübergehend oder dauerhaft in der häuslichen, gewohnten Umgebung betreuen und pflegen wollen, beraten wir Sie gerne ausführlich und gründlich über die Möglichkeiten und Voraussetzungen einer häuslichen Krankenpflege ggf. in Zusammenarbeit mit einem ambulanten Pflegedienst.
Psychoonkologie
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Pulsoximetrie
Bei der Pulsoximetrie wird der Sauerstoffgehalt des Blutes gemessen. Diese Untersuchung erfolgt durch das Pulsoximeter, welches die Kapillardurchblutung der Fingerspitze misst. Diese Untersuchung ist völlig ungefährlich und schmerzlos und findet vor allem in der Anästhesie und im Rettungsdienst Verwendung.
Auch in der Praxis Dr. Scharnagl wird die Pulsoximetrie beim Notfallpatienten, vor der Ergometrie und zur Messung des Sauerstoffgehaltes im Blut bei Lungenerkrankung eingesetzt.
R
Raucherentwöhnung durch TCM und Akupunktur (Privatleistung)n
Ergänzend zu medikamentösen Maßnahmen, Selbsthilfegruppen und Gesprächstherapie können Suchterkrankungen mit Akupunktur im Rahmen der TCM behandelt werden. Hierbei eignet sich insbesondere die Ohrakupunktur, ggf. auch die Anwendung von Dauernadeln. Grundvoraussetzung für eine erfolgreiche Therapie ist jedoch der feste Entschluss und Wille, sich das Rauchen abzugewöhnen.
Recall
Der Arzt ist verpflichtet, seine Patientinnen und Patienten z.B. auf fällige Vorsorgeuntersuchungen aufmerksam zu machen. Wir haben diesen Service für Sie erweitert: Neben der Gesundheitsuntersuchung und der Krebsvorsorgeuntersuchung werden Sie ferner auf fällige Impfungen oder auf Untersuchungen schriftlich und/oder mündlich hingewiesen. Dieses "Recall-System" ist für Sie kostenlos.
Reiseimpfungen (Privatleistung)
Wir führen eine umfassende Reise-Impfberatung durch, welche die staatlich geforderten Impfbescheinigungen Ihres Reiselandes genauso beinhaltet, wie Ihren derzeitigen Impfstatus. Wir führen die Reiseimpfungen durch und stellen Ihnen einen international anerkannten Impfpass darüber aus. Gelbfieber-Impfungen werden nicht durchgeführt.
Lassen Sie sich rechtzeitig (!) vor Reiseantritt, also ungefähr fünf Wochen vorher, einen Termin geben. In dieser Zeit können noch sämtliche Impfungen durchgeführt und z.B. auch ein Belastungs-EKG geschrieben werden. Für die Reisemedizinische Beratung nehmen wir uns genügend Zeit, der normale Termin dauert ungefähr 15 Minuten. Reisemedizinische Beratung, Impfung und Medikamente gehören nicht in den Leistungskatalog der gesetzlichen Krankenkasse.
Reisemedizin (Privatleistung)
Vertragen sich die Dauermedikamente mit den klimatischen Verhältnissen am Urlaubsort? Welche Krankheiten sind dort verbreitet und wie ansteckend sind sie? Wie kann man sich schützen? Was kann problemlos gegessen oder getrunken werden, wovon sollte man besser die Finger lassen? Was soll in die Reiseapotheke hinein? Reisemedizin bietet umfassende medizinische Betreuung vor, während und nach der Reise.
Eine eingehende Untersuchung bringt Ihre Fitness zutage - oder wollen Sie Ihre Himalaja-Bergtour mit einer unerkannten Herzerkrankung antreten? Individuell stellen wir für Sie eine Reiseapotheke zusammen, die sowohl die Medikation Ihrer Vorerkrankungen als auch die Reisemedikamente umfasst und deren Verträglichkeit untereinander garantiert. Wir beraten Sie über das Problem der Thrombose bei längeren Reisen im Auto, Bus oder Flugzeug und entwickeln für Sie eine eigene Thromboseprophylaxe bis hin zur Thrombosespritze kurz vor Ihrem Abflug. Wir beraten Sie über die Hygieneverhältnisse im Gastland und was Sie für Ihre eigen Hygiene unternehmen können, von der Dusche bis zur Zahnhygiene. Wie verträgt sich Ihr Allgemeinzustand mit der Klimazone Ihres Gastlandes? Wir beraten Sie auch darüber. Wir informieren Sie über die möglichen Erreger und Wege zu Reiseerkrankungen, die auf Sie lauern. Von der Amöbenruhr bis zur Zeckenenzephalitis.
Lassen Sie sich rechtzeitig (!) vor Reiseantritt, also ungefähr fünf Wochen vorher, einen Termin geben. In dieser Zeit können noch sämtliche Impfungen durchgeführt und z.B. auch ein Belastungs-EKG geschrieben werden. Für die Reisemedizinische Beratung nehmen wir uns genügend Zeit, der normale Termin dauert ungefähr 15 Minuten. Reisemedizinische Beratung, Impfung und Medikamente gehören nicht in den Leistungskatalog der gesetzlichen Krankenkasse. Eine reisemedizinische Beratung ist jedoch eine gute Investition in Ihre Gesundheit, damit Sie als einziges "Reisesouvenir" nur Ihre Fotos, Videos und Andenken nach Hause mitbringen und keine blinden Passagiere.
Ruhe-EKG
Theoretische Einführung siehe auch unter EKG. Beim Ruhe-EKG liegt der Patient entspannt in Rückenlage auf einer Liege, die zum Boden hin geerdet ist. Bevor die Elektroden auf die Haut aufgesetzt werden, müssen bei starker Brustbehaarung die Haare teilweise abrasiert werden. Auf die Messpunkte wird ein spezielles Spray aufgebracht. Die besagten Punkte befinden sich an allen vier Extremitäten und der Brustwand: je eine Elektrode wird an den Extremitäten befestigt, auf der Brustwand werden sechs Elektroden angebracht. Die geschieht mittels Vakuum. Dann wird der elektrische Impuls des Herzens aufgezeichnet und anschließend vom Arzt ausgewertet. Ein Ruhe-EKG ist völlig ungefährlich und dient der Beurteilung von Herzrhythmus, -größe, -lage und Herzerkrankungen.
S
Schilddrüsen-Diagnostik
Schilddrüsen-Diagnostik: siehe auch bei Ultraschalluntersuchungen. Deutschland ist von Natur aus ein Jodmangelgebiet. Schilddrüsenunterfunktionen und –vergrößerungen (Kropf) sind lange Zeit die Folge gewesen und oft erst spät erkannt worden. Wer keinen Meeresfisch oder Algen bzw. Seetang isst, hatte lange Zeit ein Problem mit der Jodversorgung. Inzwischen ist die Jodbeimengung im Speisesalz (Bäckerei, Metzgerei, Tierfutter.....) weit verbreitet. Bei manchen Menschen liegt dadurch inzwischen eine Überversorgung vor. Deshalb verbreiten sich Schilddrüsenentzündungen immer weiter. Eine Vorsorge-Ultraschalluntersuchung und die Bestimmung des TSH-Wertes aus dem Blut können eine frühzeitige Veränderung aufzeigen und eine rasche Behandlung ermöglichen, so dass eine Operation oder gar die Entfernung der Schilddrüse vermieden werden kann.
Unsere Ärztin verfügt über die DEGUM - Qualifikation der Ultraschalluntersuchung.
Schmerztherapie (Privatleistung)
Schmerztherapie ist die umfassende Behandlung und Betreuung chronischer Schmerzzustände aufgrund unheilbarer oder schwerer, akuter Erkrankungen. Hierbei wird außer dem 3-Stufen Schmerztherapie-Schema nach der WHO und alternativen Behandlungskonzepten (z.B. Akupunktur, Neuraltherapie, Naturheilverfahren, Homöopathie) eine begleitende psychosoziale und psychotherapeutische Ergänzung ggf. in Zusammenarbeit mit einem Schmerz-Zentrum angestrebt.
Schröpftherapie (Privatleistung)
Die Schröpfkopftherapie stellt ein ausleitendes Verfahren dar. Das Ansaugen der Haut, einst mit dem Mund oder einem Kuhhorn, ist wahrscheinlich älter als der Aderlass oder die Blutegel-Therapie und führt als Methode zur Behandlung verschiedener Gesundheitsprobleme in die prähistorische Zeit des Menschen zurück. Im klassischen Griechenland war das Schröpfen so geschätzt, dass die Schröpfglocke zum Emblem des Arztes wurde. Unter Schröpfen versteht man eine örtliche Blutableitung, indem durch eine luftleer gemachte Glocke aus Glas oder Gummi, dem sogenannten Schröpfkopf, das Blut in die Haut gesogen wird. Hier unterscheidet man das blutige Verfahren vom unblutigen oder trockenen Schröpfen.
Die Schröpfzonen fallen beim Abtasten, besonders am Rücken, als Erhebungen, Härten oder sulzige Eindellungen auf, sind als eine Art Hilferuf gestörter Organe zu verstehen und entstehen, wenn beispielsweise ein Gelenk blockiert ist, sich ein krankhafter Herd gebildet hat oder die Seele, die Psyche belastet ist (psychosomatische Beschwerden). Die Aufsetzstellen der Schröpfköpfe liegen auf den Meridianen oder den Headschen Zonen. Diese sind über vegetative Nervenbahnen mit genau zugeordneten inneren Organen verbunden (Reflexzonen) und regen dort den Stoffwechsel an. Prinzipiell wird zwischen heißen und kalten Gelosen unterschieden.
Unblutiges oder Trockenes Schröpfen
Die Schröpfköpfe sind verschieden große Glasglocken. Sie werden erwärmt und mit der Öffnung auf die Haut aufgesetzt. Beim Abkühlen der Schröpfköpfe entsteht ein Vakuum und ein Unterdruck, der die Hautpartie unterhalb der Glasglocke in den Schröpfkopf wölbt. Die Haut wird dort stark durchblutet und verfärbt sich bläulich-rot. Diesen Vorgang nennt man das unblutige oder trockene Schröpfen. Dieses fördert die Durchblutung an Hautbezirken, die fühlbar kalt, blass oder sehr druckempfindlich sind. Diese Schröpfmethode wirkt krampflösend und stärkt die inneren Hohlorgane. Sie kann als klassisches trockenes Schröpfen mittels stehender Gläser, als Saugglocken-Massage, als petechiale Saugmassage oder als chinesische Münzmassage durchgeführt werden. Bei der Saugglockenmassage wird die angesaugte Hautwölbung über die gesamte Behandlungsfläche gezogen, bei der Chinesischen Münzmassage wird mit dem Rand eines Schröpfkopfes - anstelle des harten Randes einer Münze - über die zu behandelnde Reflexzone gestrichen.
Blutiges Schröpfen
Vor dem Aufsetzen des Schröpfkopfes wird die Haut angeritzt mittels einer Blutlanzette oder eines Stichels, z.B. eines Schnäppers, der aus vielen kleinen Messerchen besteht und die Haut drei bis vier Millimeter einritzt. Die angelegte Glasglocke füllt sich dann durch den Unterdruck mit Blut und wird etwa fünf bis zehn Minuten später vorsichtig abgenommen. Das blutige Schröpfen wirkt entstauend, auflösend und harmonisierend in den heißen Arealen mit lokaler Blutfülle. Ähnlich wie bei der Akupunktur wird eine Energiebalance angestrebt. Bei akuten Hautentzündungen und allergischen Hauterkrankungen kann das Schröpfen nicht angewendet werden.
Indikationen für das Schröpfen sind Schmerzen im Nacken, Rücken, Hüftgelenk, Wirbelsäule, rheumatische Erkrankungen, Osteoporose, schmerzhaft verspannte Muskulatur, Narbennachbehandlung, Steigerung der Hautdurchblutung, chron. Halsentzündung, Asthma, Bronchialinfekte, funktionelle Herzbeschwerden, niedriger Blutdruck, ständige Müdigkeit, chronischer Schwächezustand, funktionelle Magen-Darm-Beschwerden oder Erkrankungen der Harn- und Geschlechtsorgane.
Schädelakupunktur (Privatleistung)
Die sogenannte neue Schädelakupunktur nach Yamamoto (YNSA) ist eine Sonderform der Akupunktur, die sich mit dem Mikro-System „Schädel“ befasst. Dabei werden ausschließlich Punkte am Kopf (z.B. Stirn und Schläfen) genadelt. Diese Variante der Akupunktur eignet sich besonders zur Behandlung vieler akuter und chronischer Erkrankungen, besonders des Bewegungsapparates, auch bei Lähmungen und neurologischen Störungen.
Spirometrie
Siehe unter Lungenfunktion
Sporttauglichkeit (Privatleistung)
Möchten Sie Ihre Fitness testen, stehen wir gerne zu Ihrer Verfügung. In der Regel umfasst dieser Test eine Blutabnahme, ein EKG, eine Lungenfunktionsprüfung und in manchen Fällen ein Belastungs-EKG. (Siehe dort).
T
Telefonsprechstunde
Wir führen unsere Praxis als Terminpraxis, das heißt, dass Sie grundsätzlich einen Termin für die Sprechstunde beim Arzt benötigen. Um diese Termine freizuhalten, bieten wir eine Telefon-Sprechstunde an. Dies bedeutet, dass Sie nicht unbedingt persönlich die Praxis aufsuchen müssen, um z.B. die Ergebnisse Ihrer Laboruntersuchung, Ihres Langzeit-EKGs, Ihrer Langzeit-Blutdruckmessung oder Ihres neuesten Facharztbefundes zu erfragen. Der Rückruf durch die Ärztin erfolgt individuell, je nach Situation innerhalb der Praxis eventuell sofort, noch innerhalb einer Stunde oder nach der offiziellen Sprechstunde unter der Nummer, welche Sie unserer Tagesmanagerin am Empfang durchgegeben haben und natürlich zu einem Zeitpunkt, an dem Sie dann auch erreichbar sind.
Termin-Sprechstunde
Wir führen unsere Praxis als Terminpraxis, das heißt, dass Sie grundsätzlich einen Termin für die ärztliche Sprechstunde benötigen. Für kurzfristig auftretende, akute Erkrankungen halten wir daher werktäglich auch mehrere Akut-Termine (s.d.) vormittags und nachmittags für Sie frei. Selbstverständlich benötigen Sie bei lebensbedrohlicher und/oder lebensgefährlicher Erkrankung oder Verletzung keinen Termin und werden sofort behandelt und/oder versorgt. Ebenfalls keinen Termin benötigen Sie für Impfungen und Aufbauspritzen. Termine können Sie werktäglich ab 8:00 Uhr unter 0 96 41 - 57 68 505 vereinbaren. Die jeweiligen Zeitfenster für die Untersuchungen finden Sie jeweils dort in dieser Rubrik.
Traditionelle Chinesische Medizin (TCM) (Privatleistung)
In China entscheidet sich der Medizinstudent, ob er ein Studium der westlichen, modernen Medizin absolviert oder sich in der Jahrtausende alten, traditionellen chinesischen Medizin (TCM) ausbilden lässt. Die ersten drei Jahre der Ausbildung sind identisch. Dann trennen sich die Wege der Schulmediziner und der TCM-Ärzte. Das Spezialstudium dauert dann noch einmal drei Jahre. Unsere westliche Medizin versteht den Menschen als Uhrwerk, das man durch Zerlegen in seine kleinsten Teile verstehen kann. Krankheit ist demnach eine Fehlfunktion von biologischen Mechanismen. Und der Arzt greift physikalisch oder chemisch ein, um die Fehlfunktion zu korrigieren, wobei verschiedene Teile von verschiedenen Spezialisten behandelt werden. So verliert die moderne Medizin aus den Augen, dass der Patient als Wesen in eine natürliche und soziale Umwelt eingebettet ist. TCM-Ärzte verstehen den Menschen als energetisches Gefüge. Das energetische Potenzial, das Qi [sprich: Tschie], durchdringt den Körper wie Flüsse eine Landschaft durchströmen. Nach der uralten Erfahrung der Ärzte fließt dieses Qi in aufeinander folgenden Zyklen auf definierten Bahnen, den Meridianen. Diese Leitbahnen verlaufen entlang der Körperoberfläche und treten an bestimmten Stellen in die Tiefe des Körpers ein, um die verschiedenen Organe zu durchfluten.
Vor über 2000 Jahren wurde schon beschrieben, dass das Qi von außen beeinflusst werden kann: durch Akupunktur. Man verwendete zunächst Tierknochen oder Fischkräten. Heutzutage wird mittels Metallnadeln an bestimmten Akupunkturpunkten (Hautöffnungen zum Qi-Fluss) das Qi erreicht und modeliert, werden Blockaden gelöst, der Qi-Fluss gekräftigt oder krankes Qi aus dem Körper geleitet. Neben der Akupunktur gibt es auch das Abbrennen von Beifuß (Folium Artemisiae Argyi) an Meridianpunkten, die Moxa-Therapie. Statt der Nadeln wird hier Wärme zur Qi-Stimulierung verwendet. Die Anwendung der Arzneimittel ist in der TCM seit ältester Zeit das mit Abstand wichtigste, vielfältigste und am feinsten streubare Heilverfahren. Pflanzliche, tierische und mineralische Stoffe werden individuell rezeptiert und als Abkochung, Tee oder Lösungen von Rohdrogengranulaten getrunken. Neben der Akupunktur und den Arzneimitteln ist die dritte Säule der TCM das Qigong bzw. Tai Chi, was Qi-Übungen oder Umgang mit Qi bedeutet. Spezielle Übungen harmonisieren das Qi im Körper, halten es im gleichmäßigen Fluss, wirken so Erkrankung entgegen oder leiten das Qi an bestimmte Stellen, um die Erkrankung zu bekämpfen. Gleichzeitig meditiert der Übende und atmet entsprechend.
Die Akupunkturpunkte können auch lediglich massiert werden. Diese Heilmethode, z. B. Tuinatherapie ist in China seit mindestens 2000 Jahren beheimatet und kommt als Haupt- oder Ergänzungsbehandlung in Betracht. "Ein guter Arzt muss kochen können!" In der TCM war man sich von frühester Zeit an deutlich bewusst, welche Auswirkung Nahrung auf den Körper hat und wie wichtig eine ausgewogene Ernährung für das allgemeine Wohlbefinden ist: Nahrungsmittel sind milde Therapeutika mit eigener Qi-Kraft. So verwendet man in der chinesischen Diätetik die Lebensmittel nach ihrem innewohnenden Temperaturverhalten (kalt-heiss), dem Geschmack (salzig-scharf), der Wirktendenz (emporhebend, absenkend) und ihrem Funktionskreisbezug (Fünf Wandlungsphasen).
Die Chinesen betrachten den Körper als Mikrokosmos, in dem sich die großen kosmischen Zusammenhänge wiederspiegeln. Überall herrscht das Prinzip der Polarität (Tag - Nacht, Mann - Frau, Yin - Yang). Yang ist das Aktive und Dynamisierende, Yin das Stetige und Somatisierende. Für die TCM-Diagnostik ist die Zungen- und Pulsdiagnose am wichtigsten. Es werden aber auch eine Vielzahl weiterer Merkmale am Körper, an der Gesamterscheinung und Bewegungsart registriert, wie z.B. die Beurteilung von Temperatur, Hautfeuchte und Geruch oder die Ertastung der Pulse. Für eine TCM-Anamnese und Untersuchung muss man 60 Minuten Zeitaufwand rechnen (ähnlich der homöopathischen Fallaufnahme). Sie dort!
Das Öffnen von Körpern, ob tot oder lebendig, galt im alten China als grobe Beleidigung der Vorfahren des Betroffenen. So blieben das Sezieren von Leichen oder chirurgische Eingriffe bis ins 20. Jahrhundert tabu. Der Arzt konnte Erkrankungen nur in Funktionskreisen erkennen, eine Ansammlung von Funktionsäußerungen, klinischen Symptomen und äußeren Beobachtungsdaten. Das benötigte und benötigt auch heute Zeit.
U
Ultraschalluntersuchungen
Die Sonographie eignet sich hervorragend zur Beurteilung der inneren Organe. Sie ist strahlungsfrei, völlig schmerzlos, unschädlich und jederzeit durchführbar. Für die Untersuchung von Leber, Gallenblase oder Bauchspeicheldrüse sollte der Patient jedoch nüchtern sein. Für die Untersuchung der Harnblase sowie der Prostata sollte die Harnblase gefüllt sein. Die Ultraschalluntersuchung der Schilddrüse dient der Erkennung von Schilddrüsenvergrößerungen, -knoten, -zysten und zur Verlaufskontrolle bei der Behandlung von Schilddrüsenüber- oder –unter - Funktionen sowie nach Operationen. Die Ultraschalluntersuchung der Halsschlagadern einschließlich Messung der Intima-Media-Dicke dient zur Risikobeurteilung einer Gefäßerkrankung.
Aus o.g. Gründen bieten wir eigene frühe Termine für Nüchtern-Ultraschalluntersuchungen an, um die für den Patienten unangenehme Nüchternphasen so kurz wie möglich zu halten. Für die Untersuchung der Schilddrüse, Harnblase und Halsschlagadern muss der Patient nicht nüchtern sein.
Unsere Ärztin verfügt über die DEGUM - Qualifikation zur Abdomen-, sowie Retroperitonealsonographie.
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Wunschlabor (Privatleistung)
Siehe unter Laboruntersuchungen


